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GORE TEX Transalpine Run 2015 – DNF

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Es hat sich heute eingeregnet im Allgäu, den Rasen ums Haus hab ich bereits gestern kurz gemäht und die Trailschuhe sind geputzt und hängen im Heizungsraum zum trocknen. Also ein idealer Zeitpunkt für einen kurzen Rückblick auf den diesjährigen TAR, zumal die kleine Emma gerade ihren vormittäglichen “Powernap” macht. Bereits in der ersten Etappe hatte ich einen wenig spektakulären Sturz bergabwärts auf das lädierte Knie, der mich nach reifer Überlegung über 2 Nächte zum Entschluss brachte das Rennen in St. Anton zu beenden. Vor allem bergab stand ich nicht mehr sicher auf den Beinen und es gab zu viele Stolperer, die im hochalpinen Gelände fatal enden können. Morgens beim Start in die zweite Etappe hab ich mir zwar nochmal das Knie vom Physio-Team tapen lassen, aber der Verband hat aufgrund Sonnencreme, Schweiß und Sonne nur kurz gehalten. Wir liefen einen Großteil der Strecke zusammen mit Michael Hiemeyer (Saukel b_faster coach) der als Gastläufer bei sehr moderatem Pace für gute Laune sorgte.

Etappe #2

Etappe #2

Auf der Rauhenkopfscharte auf 2400m sind dann Gerald und “Wuschel” vom Team Leki zu uns gestoßen, wir hatten es heute ausnahmsweise mal nicht eilig und haben den Moment mit einem Foto festgehalten.

Team Leki meets Team Saukel

Team Leki meets Team Saukel

Zum erstem Mal während eines Rennens entstanden übrigens Fotos.

Im Allgäu 4er-Tross sind wir zusammen über staubige Trails weiter zur Stuttgarter Hütte gelaufen wo uns der Hüttenwirt mit Tochter Wasser in die Trinkflaschen abfüllt. Die kleine Tochter achtete penibel darauf, dass nichts aus der Schöpfkelle von der kostbaren Flüssigkeit verloren geht, die Zeit war mir zu diesem Zeitpunkt eher peripher.

Zwischen Erlachalpe & Valvagerjoch

Zwischen Erlachalpe & Valvagerjoch

Im letzten Anstieg zum Valvagerjoch, dem höchsten Punkt auf dieser Etappe passierten wir einen kleinen Gebirgssee mit Schmelzwasser an den ich mich noch gut vom letzten Transalpine erinnern konnte, damals hatten wir allerdings ungemütlichere Wetterverhältnisse.
Den Reißverschluss vom Team-Shirt hatte ich übrigens meistens nicht geschlossen, wie man deutlich erkennen kann (-:.
Das GORE Running Team-Shirt (Magnitude 2.0 ZIP) von Laufsport Saukel ist für mich das derzeit beste First Layer Trikot für Trailrunning. Bereits zu den SALOMON 4-Trails im letzten Jahr hatte ich mir bei Joachim in Kempten ein solches Oberteil besorgt und war begeistert. Das Shirt trocknet sehr schnell, nie Probleme mit Wundscheuern und mit dem langen Reißverschluss kommt ordentlich Luft (oder Sonne) an den Körper.

Gut erfrischt im Geröllhang Richtung Valvagerjoch

Gut erfrischt im Geröllhang Richtung Valvagerjoch

"Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben"

“Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben”

Im direkten Vergleich zu 2013 haben wir für diese Etappe knapp 80 Minuten länger gebraucht, besonders die Dowhnill-Passagen die zum Tempo machen taugen, gingen unter diesen Umständen nur sehr mühsam vonstatten.

Die nächste dritte Etappe nach Landeck wäre mit stark gedrosseltem Tempo und Tape eventuell noch möglich gewesen, widersprach aber meiner Vorstellung von Trailrunning mit Spaßfaktor. Bei der Pasta Party abends im Gemeindezentrum St. Anton beschloss ich dann am nächsten Tag mit den beiden Uwes das Rennen zu beenden. Dieser TAR hat so manches erfahrende Team sehr frühzeitig aufgelöst, wie man auch unschwer an der individual Läufer Kategorie erkennen kann. Das GEFRO-Alpin Team um Jox Lang und Bernd Rettensberger, Team Ferienregion Tirol-West, Team CHIAMIND-HAGLOEFS, Team GORE-TEX GERMANY mit Manfred und Jürgen …. als ich Manfreds Sprunggelenk in Landeck sah, war mir klar dass wir mit Eis nur die heftige Schwellung lindern können und ein Weitermachen beim TAR eher fraglich werden dürfte. Auf diesem Weg eine schnelle Genesung an meinen Freund aus Rosenheim.

In St. Anton angekommen mit Hiemi

In St. Anton angekommen mit Hiemi

Es zeigt sich wiedermal, dass für ein erfolgreiches Team-Finish bei diesem legendären Etappenlauf viele Voraussetzungen und Faktoren passen müssen, ganz zu schweigen von einer ordentlichen Portion Glück bei den halsbrecherischen Downhills.

Allen Streckenhelfern, Wassermelonenträgern, Bananenschneidern und virtual media Unterstützen ein herzliches Dankeschön.
Leider hat es diesmal nicht geklappt unsere eigenen Erwartungen und die unserer tollen Unterstützer Saukel Laufsport und SZIOLS zu erfüllen. Aber von meiner Seite aus kann ich euch jetzt schon sagen …. nach einem medizinischen D-CHECK und einer kurzen Pause haben mich die Berge wieder!

- LIFE IS SHORT BUT TRAILS ARE ENDLESS -

Allen verbleibenden Läufern und Freunden ein erfolgreiches Finish in Sulden.

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