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Race Review Karwendel Berglauf 2013

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Im Vergleich zu den Vorjahren, wurde der diesjährige Karwendel Berglauf bei Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen ausgetragen. Kurt König lud rund 400 Läufer inklusive einem Top Starter Feld aus nationalen und internationalen Berglauf-Cracks ein vom Obermarkt in Mittenwald über das legendäre Dammkar die Karwendel Bergstation auf 2291m zu stürmen.rennnummer

Bei diesen Temperaturen keine leichten Voraussetzungen und vielleicht auch ein Grund weshalb sich einige gemeldete Teilnehmer spontan entschieden nicht an den Start zu gehen. Mein persönlicher Race Day verlief zunächst alles andere als optimal. Zu spät aus dem Allgäu losgefahren, den Ferienverkehr und Stau auf der Straße nicht richtig zeitlich einkalkuliert, knappe 30min vor dem Startschuss an den Start gehetzt, um ein Haar die Gepäckaufgabe verpasst, keine Zeit mehr gehabt was zum Essen ………. alles prima Ausreden ! Die ersten Kilometer bis zum Bankerl waren wie immer hart. Hier gabs noch gefühlte 28-30 Grad und da ich fast mit einem Kaltstart am Start war machte mein Puls noch ziemliche Hupfer. Endlich “Stairway to Heaven” ! Es kamen die steinigen Trails hoch zur Dammkarhütte und ab jetzt kam ich auch langsam in meinen Rhythmus. Etwas Bedenken hatte ich zwischenzeitlich, ob und wann mich der “Mann mit dem Hammer” bestrafen würde, aufgrund der Tatsache dass ich nur eine Semmel zum Frühstück und eine Banane auf der Autofahrt gegessen hatte. Die überschaubaren restlichen Schneefelder und das steile Dammkar konnte ich mühelos passieren und konnte sogar mich sogar noch einige Plätze nach vorne arbeiten. Den Quertunnel in Sichtweite – nun ist es fast geschafft! Im nur sehr spärlich beleuchteten Tunnelgang nahm ich meine Sonnenbrille ab und versuchte volles Risiko alle restlichen Energiereserven aus meinen müden Beinen zu entlocken. Endlich sehe ich den ersehnten Lichtkegel und damit die scheinbar nahende Ziellinie vor mir. Zu früh gefreut, die tollen Wetterbedingungen in diesem Jahr hatten es Kurt ermöglicht den längeren original Streckenverlauf und damit das Ziel über den Passamani Rundweg festzulegen. Im Nachhinein alles halb so schlimm, doch direkt nach dem Zieleinlauf beim obligatorischen Tratsch mit Pasta und Weizenbier bewaffnet hatte man sich so einiges über die Eindrücke von dieser legendären Berglaufstrecke zu berichten. Ein schöner Nachmittag, dank eines professionellen Sportevents welches den familiären Charakter der Berglauf Gemeinde aufrechterhält.

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